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Zuerst war die Schildkröte, dann die Erde

SchildkroeteNach einer Weile. Wann eine Stille am Tisch herrschte, weil jeder für sich über Opas Erzählungen nachgedacht hat, begann Mami langsam die Tassen und Kuchen aufzuräumen. Aljoschka läuft zum Fenster, schaute zu Himmel, ob sein Ballon doch irgendwo dort sehen könnte. Die Sonne ging schon runter, kleine Wolken haben rötliche Farbe und schwimmen wie grosse Segelschiffe auf einem dunkelblauen Ozean. Opa reinigt seine Pfeife und verstaut sie in einem kleinen Beutel aus Leder, welcher dann in seiner Jackett-Tasche verschwunden ist. In der Küche hört man Geräusche des Geschirr, dass Mami abspült.

„Weisst du, nicht immer haben die Menschen geglaubt, die Erde sei eine Kugel.“ denkt Opa laut, ohne direkt Mami oder Aljoschka anzusprechen. Als, wenn er mit sich selbst sprechen würde.

„Was haben sie den gedacht?“ fragt Aljoschka interessiert.

„Einige Völker haben vor vielen Zeiten gedacht, sie ist Flach, also, wie eine Scheibe.“

„Oho! Sicher die alte Griechen!“ schiebt Aljoschka auf die arme Griechen diese schreckliche Unwissenheit. „Eine Scheibe, wie ein CD im Papas CD-Spieler?“

„Nein, es waren nicht die Griechen. Viel früher dachten asiatische Völker, die in heutigen Bangladesh, Indien, Thailand oder Burma lebten, waren überzeugt, die Erde, ist eine grosse flache Scheibe , oder ein Disk, ich weiss nicht genau.“

„Und wenn sie auf den Rand der Scheibe gewandert haben, was haben sie dort gesehen?“ fragt Mami von dem Waschbecken.

„Das Meer. Wasser, Überall Wasser“ erklärt Opa. Sie haben geglaubt, Die Erde auf dem Panzer einer riesigen Schildkröte liegt. Sie glaubten, die Kröte hat die Erde aus dem Meer gehoben.“ erzählt Opa eine Geschichte, die im Buddhismus ihre Wurzel hat.

„Ha ha! Du scherzt, Opa! Ich glaube dir kein Wort!“ beschuldigt Aljoschka seinen Grossvater.

„Doch doch! Sogar noch heute glauben einige Indianerstämme, wie bei den Algonkin-Indianern und den Irokesen, die Mutter-Schildkröte die Trägerin der Welt im alles umgebenden Wasser ist.“ Weil Opa ganz ernst schaut, und mit einer Stimme letzte Worte gesagt hat, als wenn er es aus alten Bücher vorlesen würde, ist Aljoschka, aber auch Mami nicht sicher, dass Opa scherzt.

„Weisst du“, erzählt Opa weiter, „in allen diesen Länder, auch China und Thailand, sind Schildkröten geschützt und als Heilig angesehen.“

„Aljoschka stellt sich eine riesige Schildkröte vor, viel grösser, als die, die er mit Papa im Zoo gesehen hat. Papa hat ihm erzählt, dass solche nur auf irgendwelchen Insel leben und alle Menschen überleben. Aljoschka war mehrere Male mit Papa und mit Mami im Zoo.

„Aber die Erde ist eine Kugel, ja?“ verlangt Aljoschka eine Bestätigung.

„Sie ist eine Kugel. Na, nicht absolut exakte, sie ist durch ihre Drehung um eigene Achse, darüber haben wir ja schon gesprochen, auf den Polen, also oben und unten ein bisschen flacher als auf dem Äquator. Das kann dir dein Papa sehr gut erklären. Auch andere Planeten und die Sonne und Sternen haben diese Form“ versichert Opa seinen Enkel. Aber, dass die Erde Kugel ist, haben noch vor kurzer Zeit einige Menschen abgelehnt, weil sie zu wenig über anderen Dingen wussten. Wie eben zum Beispiel, über Gravitation.“

„Was hat die Gravitation mit der Vorstellung der flacher Erde zu tun?“ fragt Mami wieder.

„Sie haben die Erde als Kugel abgelehnt ausser anderem auch deshalb, weil sie sich nicht vorstellen konnten, dass die Menschen, zum Beispiel in Australien, nicht von der Kugel runter fallen!“ erklärt die Logik diesen Menschen Opa. „Sie haben einfach die Anziehung der Erde vergessen. Aber, wir wissen, dass die Erde ungefähr so rund ist, wie die da.“ Opa zeigt mit Zeigefinger Aljoschka's Kartoffel-Erde, die auf der Tür des Kühlschranks mit Magnetchen klebte. „Alles ist rund.“

 

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